Impuls

Mit Gott ist jederzeit zu rechnen

 

„Gott wird auch unsere Wege gehen, uns durch das Leben tragen.“ Es braucht nicht viel, damit Gottes Wunder auch in unserem Leben geschehen können. Es reicht zunächst aus, sich für seine Gegenwart zu öffnen. Gott einzurechnen, wenn alle menschlichen Bemühungen an ein Ende kommen. Im eigenen Leben einen Platz für ihn offenzuhalten und, auch wenn es schwieriger wird und es scheinbar allen Berechnungen entgegensteht, auf ihn zu vertrauen.

 

Wir haben sehr oft in unserem eigenen Leben sehr beschränkte Möglichkeiten, mit dem Leben und seinen Herausforderungen umzugehen, was sich an dem wenigen zeigt, das die Jünger in ihren Händen halten, fünf Brote und zwei Fische. Mit dem Unberechenbaren, also mit Gott selbst im Leben zu rechnen, bedeutet, darauf zu vertrauen, dass seine Möglichkeiten mit uns viel größer sind als die eigenen, was sich wiederum an den zwölf Körben Brot zeigt, die am Ende übrig bleiben.

 

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Krankensalbung


Krankensalbung

„von Jesus Christus aufgerichtet“

 

Wie die Beichte und die Kommunion gehört auch die Krankensalbung zu den Sakramenten, die uns im Leben begleiten und mehrmals gespendet werden können. Früher sprach man von der „letzten Ölung“. Im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils hat man die Verengung dieses Sakramentes auf die Sterbestunde aufgebrochen, was in der Spendeformel auch schön zum Ausdruck kommt:

 

„Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Amen. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“

 

Es geht also um ein Aufrichten und um eine Stärkung angesichts menschlicher Schwachheit.

Im Jakobusbrief heißt es: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde (gemeint sind die Presbyter = Priester) zu sich; sie sollen Gebet über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“

Die Salbung erfolgt auf die Stirn und auf die Hände: Alles, was der Kranke in seinem Leben gedacht hat und was er getan hat, soll von Gottes Liebe umfangen sein.

 

Scheuen Sie sich also nicht, einen Priester zu rufen, wenn Sie ernstlich erkrankt sind. Die Krankensalbung ist nicht ausschließlich ein Sterbesakrament! Auch vor Operationen ist es sinnvoll die Krankensalbung zu empfangen. Denn es geht um ein Aufrichten und die Beförderung einer positiven Einstellung zur Krankheit im Licht des Glaubens ist ein erster wichtiger Schritt zur ganzheitlichen Heilung.

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