Impuls

 

Gebet zum 3. Sonntag

im Jahreskreis:

"Sonntag des Wortes Gottes"

 

Christus ist da

durch die Menschen,

die er liebt,

die an ihn glauben,

die sein Wort tun und

die Welt gestalten.

 

Christus ist da

durch das Tun des Wortes

in den Sakramenten des Lebens,

die den Menschen neu machen

und wandeln in das Kommende.

 

Christus ist da

durch das Wort seiner Treue,

das reinigt und heilt,

das den Menschen

Perspektive gibt und

sie bereitet

für das Bleibende.

 

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Maxkirche

 

 

Die Existenz einer Maximilianskirche oder –kapelle ist erstmals im Jahr 1519 urkundlich belegt. Auf dem Wappenkalender des Deutschen Ordens von 1719 ist der Vorgängerbau dargestellt, ein gedrungenes, relativ schlichtes Gebäude mit einem nach Westen gerichteten Turm.

Unter Landkomtur von Hornstein wurde 1733 mit dem Neubau der Kirche nach Plänen von Joseph Roth begonnen. 1734 wurde die Kirche geweiht.

 

Der Grundriss ist ebenso wie der übrige Außenbau einfach: rechteckiges, dreiachsiges Langhaus, eingezogener, einachsiger Chor, gerade Spiegeldecken. Von besonderer Bedeutung ist die originale, nicht durch Restaurierungen verdorbene Ausstattung der Erbauungszeit. Die Deckenfresken zeigen im Langhaus drei Allegorien des Themas „Glaube-Liebe-Hoffnung“ und werden der Werkstatt des Augsburgers Johann Georg Bergmüller zugeschrieben. Im Chor trägt ein Engel Schwert und Lorbeerkranz, die Attribute des Hl. Maximilian. Die Seitenaltäre wurden von der alten Kirche übernommen und stammen aus dem 17. Jahrhundert, links der Hl. Wendelin, rechts die Hl. Familie. Im zweisäuligen Hochaltar erhebt sich die Holzplastik einer Madonna.

 

Kommt man auf dem Fußweg von Ellingen durch die mit dichten Bäumen bestandene Allee zur Maxkirche, so beeindruckt eine fast lebensgroße Kreuzigungsgruppe den Besucher. In einer Wandnische des kapellenartig vorgelagerten Anbaus prägt sie die der Stadt und dem Schloss zugewandte Schaufront. Eine lateinische Inschrift mahnt zum Gebet:

 

 

                           Gehest am Kreuz des Herrn du vorüber,

                                            verehr’ es in Demut.

                                    Doch nicht dem Abbild, nein,

                                    Anbetung widme dem Urbild.