Impuls

Mit Gott ist jederzeit zu rechnen

 

„Gott wird auch unsere Wege gehen, uns durch das Leben tragen.“ Es braucht nicht viel, damit Gottes Wunder auch in unserem Leben geschehen können. Es reicht zunächst aus, sich für seine Gegenwart zu öffnen. Gott einzurechnen, wenn alle menschlichen Bemühungen an ein Ende kommen. Im eigenen Leben einen Platz für ihn offenzuhalten und, auch wenn es schwieriger wird und es scheinbar allen Berechnungen entgegensteht, auf ihn zu vertrauen.

 

Wir haben sehr oft in unserem eigenen Leben sehr beschränkte Möglichkeiten, mit dem Leben und seinen Herausforderungen umzugehen, was sich an dem wenigen zeigt, das die Jünger in ihren Händen halten, fünf Brote und zwei Fische. Mit dem Unberechenbaren, also mit Gott selbst im Leben zu rechnen, bedeutet, darauf zu vertrauen, dass seine Möglichkeiten mit uns viel größer sind als die eigenen, was sich wiederum an den zwölf Körben Brot zeigt, die am Ende übrig bleiben.

 

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Maxkirche

 

 

Die Existenz einer Maximilianskirche oder –kapelle ist erstmals im Jahr 1519 urkundlich belegt. Auf dem Wappenkalender des Deutschen Ordens von 1719 ist der Vorgängerbau dargestellt, ein gedrungenes, relativ schlichtes Gebäude mit einem nach Westen gerichteten Turm.

Unter Landkomtur von Hornstein wurde 1733 mit dem Neubau der Kirche nach Plänen von Joseph Roth begonnen. 1734 wurde die Kirche geweiht.

 

Der Grundriss ist ebenso wie der übrige Außenbau einfach: rechteckiges, dreiachsiges Langhaus, eingezogener, einachsiger Chor, gerade Spiegeldecken. Von besonderer Bedeutung ist die originale, nicht durch Restaurierungen verdorbene Ausstattung der Erbauungszeit. Die Deckenfresken zeigen im Langhaus drei Allegorien des Themas „Glaube-Liebe-Hoffnung“ und werden der Werkstatt des Augsburgers Johann Georg Bergmüller zugeschrieben. Im Chor trägt ein Engel Schwert und Lorbeerkranz, die Attribute des Hl. Maximilian. Die Seitenaltäre wurden von der alten Kirche übernommen und stammen aus dem 17. Jahrhundert, links der Hl. Wendelin, rechts die Hl. Familie. Im zweisäuligen Hochaltar erhebt sich die Holzplastik einer Madonna.

 

Kommt man auf dem Fußweg von Ellingen durch die mit dichten Bäumen bestandene Allee zur Maxkirche, so beeindruckt eine fast lebensgroße Kreuzigungsgruppe den Besucher. In einer Wandnische des kapellenartig vorgelagerten Anbaus prägt sie die der Stadt und dem Schloss zugewandte Schaufront. Eine lateinische Inschrift mahnt zum Gebet:

 

 

 

 

 

Gehest am Kreuz des Herrn du vorüber,

verehr’ es in Demut.

Doch nicht dem Abbild, nein,

Anbetung widme dem Urbild.

 

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