Impuls

Mit Gott ist jederzeit zu rechnen

 

„Gott wird auch unsere Wege gehen, uns durch das Leben tragen.“ Es braucht nicht viel, damit Gottes Wunder auch in unserem Leben geschehen können. Es reicht zunächst aus, sich für seine Gegenwart zu öffnen. Gott einzurechnen, wenn alle menschlichen Bemühungen an ein Ende kommen. Im eigenen Leben einen Platz für ihn offenzuhalten und, auch wenn es schwieriger wird und es scheinbar allen Berechnungen entgegensteht, auf ihn zu vertrauen.

 

Wir haben sehr oft in unserem eigenen Leben sehr beschränkte Möglichkeiten, mit dem Leben und seinen Herausforderungen umzugehen, was sich an dem wenigen zeigt, das die Jünger in ihren Händen halten, fünf Brote und zwei Fische. Mit dem Unberechenbaren, also mit Gott selbst im Leben zu rechnen, bedeutet, darauf zu vertrauen, dass seine Möglichkeiten mit uns viel größer sind als die eigenen, was sich wiederum an den zwölf Körben Brot zeigt, die am Ende übrig bleiben.

 

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Marien-Kapelle Fiegenstall

 

 

 

Ca. 1,5 km von der Fiegenstaller Pfarrkirche entfernt, in Richtung Pleinfeld, befindet sich die Fiegenstaller Wallfahrtskirche. Das Marienkirchlein ist ein beliebter Wallfahrtsort für Pilgergruppen aus Ellingen, Weißenburg, Pleinfeld und Walting. Aber auch die Fiegenstaller besuchen ihre Kapelle an den Marienfesten. Ganz besonders im Monat Mai ist sie ein Ort für festliche Maiandachten.

 

 

Die Kapelle wurde im Jahre 1722 vom Bauern Adam Mindeler erbaut. 1749 km eine Glocke dazu. 1798-1800 sollte sie  erweitert werden. Doch das ließ lange auf sich warten unsichere Zeiten und kriegerische Ereignisse verzögerten den Anbau ein ums andere mal. Es kam nur zu einer provisorischen Vorhalle aus Holz. Der eigentliche Kapellenraum wird vom Betraum durch ein Gitter getrennt, welches den Blick auf das Altärchen frei gibt.  Der Altar wurde 1722 als dreiteilige Anlage mit Säulchen errichtet. In der Mitte steht eine barocke Holzfigur der Muttergottes. Seitlich stehen kleine Figuren von St. Joachim und Anna. Das heutige Gesicht bekam die Kapelle erst in den 60er Jahren unter Pfarrer Max Smolnik der mit tatkräftiger Unterstützung der Fiegenstaller  einen steinernen Anbau errichten ließ.  Einen letzten Schliff bekam die Kapelle vor wenigen Jahren unter der Federführung von Kirchenpfleger Georg Schmidtpeter und Franz Mathä, welche den Anbau nahezu unentgeltlich von Grund auf sanierten.

 

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