Impuls

Es würde aber nichts nützen,

auf Gott zu hören,

wenn wir nicht täten,

was er sagt.

 

Viele sind ja gern bereit,

ihn zu hören;

viele möchten ihm

auf den Berg Tabor folgen,

sehr wenige

auf den Kalvarienberg.

 

Franz von Sales

 

 

 

Pfarrverband Weißenburg

 

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Geistliche Gedanken und Gebets-Impulse für Daheim

 

Gedanken zu unserem Pfarrpatron St. Georg

 

Sein Name steht für Tapferkeit und Nächstenliebe, Ritterlichkeit und Höflichkeit: Der heilige Georg ist wohl eines der heroischsten Vorbilder der gesamten Christenheit. Am bekanntesten ist das Bild des Heiligen, wie er als Ritter auf einem Pferd sitzt und einen zunächst übermächtig erscheinenden Drachen bekämpft. Von Georgs Leben wissen wir - jenseits der bekannten Legenden - nur wenig Gesichertes: Bekannt ist, dass er um 280 in Kappadokien in der heutigen Türkei geboren wurde, in jungen Jahren das Waffenhandwerk lernte und Offizier im Dienst des römischen Kaisers Diokletian war, der vor allem Georgs Tapferkeit und Klugheit schätzte. Als jedoch Anfang des dritten Jahrhunderts unter Diokletian erneut Christenverfolgungen einsetzten, blieb auch der Christ Georg nicht verschont. Nachdem er sich gegen die Diskriminierung der Christen gewandt und seinen eigenen Glauben bekräftigt hatte, wurde er im Jahr 305 festgenommen, heftig gefoltert und schließlich enthauptet. Seine Verehrung in Europa setzte etwa zur Zeit der Kreuzzüge ein, nachdem Ritter seinen Namen aus dem Orient in ihre europäische Heimat trugen. Georg wurde zum Schutzpatron der Kreuzfahrer und zu dieser Zeit entstand wohl auch die Drachen-Legende, die den Heiligen als Bezwinger des Bösen zeigen sollte. Der Legende nach wurde Kappadokien zur Zeit Georgs von einem feuerspeienden Drachen tyrannisiert. Um das Ungeheuer zu besänftigen, opferten die Menschen täglich zwei Schafe. Als alle Schafe getötet waren, wollte man dem Drachen Menschenopfer darbringen. Das Los fiel auf die Tochter des Königs, die festlich geschmückt und unter dem Wehklagen ihrer Eltern ihren Opfergang antrat. Da jedoch kam Georg zu Hilfe: Er versprach, Kappadokien von dem Ungeheuer zu befreien. Georg betete zu Gott und schleuderte im Kampf mit aller Macht seine Lanze in den Drachen. Gemeinsam mit der Königstochter führte der Heilige das verletzte Tier im Triumphzug durch die Stadt, wo es schließlich getötet wurde. Daraufhin ließen sich der Legende nach 20.000 Menschen taufen. Der Sieg Georgs über das Ungeheuer wurde als Sieg des Göttlichen über das Teuflische, als Sieg des Guten über das Böse gedeutet. Rund um Georg hat sich seit dem Mittelalter in ganz Europa eine vielfältige Verehrung entwickelt. So zählt der Heilige, von dem an vielen Orten Europas Reliquien verehrt werden, zu den vierzehn Nothelfern. Außerdem ist Georg unter anderem Schutzpatron von England und natürlich Georgien, zahlreichen Ritterorden, einigen Handwerksberufen. Auch im bäuerlichen Leben gehört Georg bis heute zu den wichtigsten Heiligen. Ab dem Georgstag, dem 23. April, dürfen die Felder nicht mehr betreten werden. Dienstboten konnten in früherer Zeit an diesem Tag ihren Dienstherren wechseln, und Schulden aus dem alten Jahr wurden früher maximal bis zum Georgstag gestundet. Auch den Pferden, dem Zeichen des Rittertums, wird am Georgstag gedacht: Pfarrer segnen die Pferde der Reiter und Bauern und vielerorts, vor allem in Bayern, finden bis heute die traditionellen Pferdeumritte statt.

 

 

 

Tipps für Gottesdienste im Fernsehen oder Rundfunk

 


Auf der Bistumshomepage haben wir Möglichkeiten zusammengestellt, um Eucharistiefeiern im Internet, Fernsehen und Radio mitzufeiern. https://www.bistum-eichstaett.de/coronavirus/gottesdienstuebertragungen/

Es ist dort leicht möglich, die Lesungen des Tages zusammen mit einem kleinen Kommentar zu finden.

 

Zahlreiche, sehr empfehlenswerte geistliche Impulse finden Sie auch unter: www.katholisch.de

 

 

 

 

Füreinander beten in Zeiten der Coronakrise

 

Jesus,
du Heiland der Menschen,
ich empfehle deinem Schutz  
die Menschen dieser Erde:
die vom Coronavirus infiziert sind,
die sich in Quarantäne befinden,
die sich ängstigen und unsicher sind,
die krank sind und besonderen Schutz brauchen,
die verzweifelt und einsam sind,
die um Angehörige trauern.

 

Jesus,
du Heiland der Menschen,
ich bitte dich
für alle, die sich im Gesundheitswesen mit großem Einsatz um Kranke kümmern,
für die Politiker und Politikerinnen in Deutschland und weltweit, die weitreichende Entscheidungen treffen müssen,
für die Wissenschaftlerinnen und Forscher, die sich intensiv um medizinische Hilfe bemühen,
für alle, die vor dem beruflichen und wirtschaftlichen Aus stehen,
für alle, die zuverlässig und einfallsreich helfen,
für uns - um das Vertrauen, dass du dich um jeden und jede von uns sorgst und niemanden verlässt.


Amen.

 

 

 

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