Impuls

Der offene Himmel

 

Der Gott Jesu Christi ...

erleuchte die Augen

eures Herzens,

damit ihr versteht,

zu welcher Hoffnung ihr

durch ihn berufen seid,

welchen Reichtum

die Herrlichkeit seines Erbes

den Heiligen schenkt

und wie überragend groß

seine Macht sich an uns,

den Gläubigen,

erweist durch das Wirken

seiner Kraft

und Stärke.

 

Eph 1,17-19

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Misereor-Aktion 2021

 

„Es geht! Anders.“

 

Mit diesem Leitwort zur diesjährigen Fastenaktion möchte das kirchliche Hilfswerk MISEREOR unseren Blick auf das lenken, was wirklich zählt im Leben.

Es stellt sich uns die Frage:

Was brauchen wir zu einem erfüllten Leben. Und was sammeln wir an, begehren wir, ohne dass es uns wirklich zufrieden und glücklich macht?

MISEREOR lädt uns ein, den Blick zu weiten:

Mit der Arbeit vielfältiger Projekte in Bolivien führt es uns Menschen und Gemeinschaften vor Augen, die nach Wegen des Wandels suchen:

Die Welt hat sich im letzten Jahr verändert. Das Corona-Virus hat vor keinem Land haltgemacht. Doch sind verarmte und diskriminierte Bevölkerungsgruppen und Länder viel schlimmer betroffen.

Die Pandemie zeigt nochmals stärker auf: Gesundheitsversorgung, soziale Absicherung, faire und menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Schutz der Lebensgrundlagen und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, müssen allen Menschen ermöglicht werden.

Dafür steht die diesjährige Misereor – Fastenaktion:

„Es geht! Anders.“

Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften in Bolivien eine bessere Zukunft auf den Weg bringen.

Die Hilfsorganisationen arbeiten im Amazonastiefland Boliviens mit kleinbäuerlichen Gemeinden zusammen und leisten in unterschiedlichen Projekten konkrete Hilfe, direkt vor Ort.

Sie passen die Landwirtschaft der Vielfalt des Amazonas-Regenwaldes an. Das Zusammenleben gestalten sie im Einklang untereinander und mit der Schöpfung.

Sie leben die Vision: „Es geht! Anders.“

Doch der Lebensraum der indigenen Völker wird bedroht – durch die wirtschaftlichen Interessen der Agrarindustrie, durch Bergbau und Gasförderung.

In Bolivien, wo Familien- und Gemeinschaftsstrukturen zerfallen und Industriebetriebe und Großkonzerne Raubbau betreiben an ihren Ressourcen, erleben die Indigenen dank der Unterstützung durch MISEREOR die Kraft der Rückbesinnung auf traditionelle Anbauformen, verknüpft mit neuen, naturnahen Methoden.

In einer Umgebung wo die indigene Kultur geringgeachtet wird, erfahren die Menschen durch Hilfsprojekte Wertschätzung und Bestärkung. Sie werden dabei unterstützt, für ihre Rechte und politische Teilhabe einzutreten.

Was auch wir gerade in dieser Zeit erleben, gilt weltweit:

Wir brauchen den sozialen Zusammenhalt.

Wo Menschen aufeinander achten und füreinander einstehen, da kann Zukunft gelingen.

Wir sind dringend auf einen Lebensstil angewiesen, der von Respekt vor jedem Menschen und vor Gottes Schöpfung geprägt ist.

Auch in diesem Zusammenhang stellen wir uns an die Seite der Menschen in Bolivien und weltweit!

Streben wir nach mehr globaler Gerechtigkeit – sozial und ökologisch.

So fordert es auch Papst Franziskus in seiner Umwelt- und Sozialenzyklika `Laudato si`.

 

Teilen wir mit den bedürftigen Menschen unsere Hoffnungen, unsere Gebete und unser Engagement.

Setzen wir ein Zeichen der Solidarität, auch mit unserer Spende.

Helfen wir MISEREOR und den Partnerorganisationen, die in fast 4000 Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika Menschen unterstützen, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft nachhaltig und positiv verändern können.

Damit das Leben und die Hoffnung stärker sind und wir miteinander dieser Welt eine neue Richtung geben.

„Es geht! Anders“.

 

Auch im Namen des Pfarrgemeinderates danken wir für Ihre Unterstützung und sagen Vergelt’s Gott für ihre Hilfe.

 

IBAN                    DE75 3706 0193 00001010 10

Kennwort            Fastenaktion SO7810

BIC                       GENODED1PAX

 

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