Impuls

 Ostern

 

Berühre die Wunden Christi!

Leg deinen Finger

auf die wunden Punkte,

lass dich nicht abschrecken

vom damit verbundenen Schmerz!

Berühre die Wunden des

Auferstandenen! 

 

Berühre die Wunden deines Erlösers! 

 

Berühre die Wunden deines Heilands!

Lass dich dabei treffen

und betreffen von dem,

der sich dir durch seine Wundmale offenbart

und zu erkennen gibt!

 

Berühre die Wunden des Verherrlichten!

Birg dich in ihnen mit allem,

was zu dir gehört

und bekenne freudig:

„Mein Herr und mein Gott!“

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Sakramentales Leben

 

 

Sakramente sind sichtbare Zeichen der Nähe Gottes. Gott berührt uns Menschen mit seiner Liebe, er wirkt durch seine Gnade.

Die Sakramente mit ihren liturgische Zeichen und Riten der Kirche, verbunden mit entsprechenden Gebeten sind eingesetzt durch Jesus Christus. Sie vermitteln eine innere Gnade, die unser menschliches Verstehen übersteigt. An diese Zeichen hat Gott sich selbst gebunden, um den Menschen seine Liebe zu vermitteln. Der hl. Papst Leo der Große sagt es treffend: „Was an unserem Erlöser sichtbar war, ist in seine Sakramente übergegangen.“

Sakramente sind keine Magie! Sie setzen die innere Bereitschaft des Einzelnen voraus, sich dem Heilsgeschehen Gottes zu öffnen. Um die Sakramente bewusst und gläubig empfangen zu können, ist jeweils eine entsprechende Vorbereitung nötig.

Wir Menschen brauchen sichtbare Zeichen! Wir können nicht glauben, ohne die Liebe Gottes immer wieder spürbar zu erfahren. „Wir sollen und dürfen mit allen Sinnen zu Gott kommen, nicht nur mit dem Intellekt. Deswegen schenkt sich uns Gott in irdischen Zeichen – vor allem in Brot und Wein, die Leib und Blut Christi sind. „ (Youcat 174)

 

Christus hat in seiner Kirche sieben Sakramente eingerichtet: Taufe, Firmung, Eucharistie (Kommunion), Beichte (Sakrament der Versöhnung), Krankensalbung, Ehe, Priesterweihe.

Ebenso gibt es in der Kirche auch die Sakramentalien, das sind Symbole und Rituale, die unseren Glauben mit dem alltäglichen Leben verbinden, wie z.B. Kreuzzeichen und Weihwasser, die Christen auch gerne in ihren Wohnungen haben, oder Hauseinweihungen und andere Segnungen.

 

Wo Gott an einem Menschen heil-voll wirkt, ist unsere Antwort gefragt. Der Spitzensatz aus dem Johannesprolog erklärt sehr schön, warum es Sakramente geben kann, wenn es heißt „und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Joh 1,14a).

 

Gott selbst (das Wort) wurde Mensch (Fleisch). Auch unser Glaube soll Substanz gewinnen. Gestärkt durch die Sakramente sollen wir unseren Glaubens- und Lebensweg vertrauensvoll gehen und aus diesem Glauben heraus verantwortliche Entscheidungen im Leben treffen.