Impuls

 Ostern

 

Berühre die Wunden Christi!

Leg deinen Finger

auf die wunden Punkte,

lass dich nicht abschrecken

vom damit verbundenen Schmerz!

Berühre die Wunden des

Auferstandenen! 

 

Berühre die Wunden deines Erlösers! 

 

Berühre die Wunden deines Heilands!

Lass dich dabei treffen

und betreffen von dem,

der sich dir durch seine Wundmale offenbart

und zu erkennen gibt!

 

Berühre die Wunden des Verherrlichten!

Birg dich in ihnen mit allem,

was zu dir gehört

und bekenne freudig:

„Mein Herr und mein Gott!“

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Marien-Kapelle Fiegenstall

 

 

 

Ca. 1,5 km von der Fiegenstaller Pfarrkirche entfernt, in Richtung Pleinfeld, befindet sich die Fiegenstaller Wallfahrtskirche. Das Marienkirchlein ist ein beliebter Wallfahrtsort für Pilgergruppen aus Ellingen, Weißenburg, Pleinfeld und Walting. Aber auch die Fiegenstaller besuchen ihre Kapelle an den Marienfesten. Ganz besonders im Monat Mai ist sie ein Ort für festliche Maiandachten.

 

 

Die Kapelle wurde im Jahre 1722 vom Bauern Adam Mindeler erbaut. 1749 km eine Glocke dazu. 1798-1800 sollte sie  erweitert werden. Doch das ließ lange auf sich warten unsichere Zeiten und kriegerische Ereignisse verzögerten den Anbau ein ums andere mal. Es kam nur zu einer provisorischen Vorhalle aus Holz. Der eigentliche Kapellenraum wird vom Betraum durch ein Gitter getrennt, welches den Blick auf das Altärchen frei gibt.  Der Altar wurde 1722 als dreiteilige Anlage mit Säulchen errichtet. In der Mitte steht eine barocke Holzfigur der Muttergottes. Seitlich stehen kleine Figuren von St. Joachim und Anna. Das heutige Gesicht bekam die Kapelle erst in den 60er Jahren unter Pfarrer Max Smolnik der mit tatkräftiger Unterstützung der Fiegenstaller  einen steinernen Anbau errichten ließ.  Einen letzten Schliff bekam die Kapelle vor wenigen Jahren unter der Federführung von Kirchenpfleger Georg Schmidtpeter und Franz Mathä, welche den Anbau nahezu unentgeltlich von Grund auf sanierten.