Impuls

Fasten

 

Und wäre nicht

das Thema Schlankheit

ein Teil der „Selbstoptimierung“,

wäre auch Fasten

eine eher stille Angelegenheit

von wenigen Gläubigen.

Ob Fastende

also wirklich noch

an Jesus denken,

der vierzig Tage gefastet hat?

 

 

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Peruvortrag mit Filmvorführung

 

Unter dem Titel

„Land, Leute und Sozialprojekte im Andenstaat Peru“
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referierte der Präfekt der Männerkongregation Ludwig Schock im Pfarrheim in Ellingen über seine Besuche im Andenstaat Peru und zeigte dabei selbst gedrehte und bearbeitete Filme. Die Beschäftigung mit dem Thema Peru passte sehr gut, denn auch die Sternsingen hatten heuer die Peruhilfe in den Mittelpunkt ihrer Sammelanstrengungen gestellt.

Zu ersten Kontakten mit Peru war es gekommen, als Sohn Andreas Schock vor 20 Jahren als Missionar auf Zeit bei den Componimissionaren freiwilligen Sozialdienst ableistete. Dort traf er auch auf den aus Laibstadt stammenden Pater Schmidtpeter und neben vielen einheimischen Kontaktpersonen, den peruanischen Pater Juan. So kam es, dass Gertraud und Ludwig Schock  Peru besuchten, um ihren Sohn am Ende seines Auslandseinsatzes schließlich wieder nach Hause abzuholen. Die Schocks waren von diesem Land mit seiner herben Schönheit und seinen lebendigen und urwüchsigen Menschen fasziniert. Schon damals filmte man eifrig und gestaltete interessante Filme. Die Liebe zu diesem Land und seinen Menschen ließ Ludwig Schock nicht mehr los, so dass er im vergangenen Sommer noch einmal die lange Reise nach Peru unternahm, um verschiedenen Orte in diesem Land wieder zu besuchen, um Neues zu erfahren und zu erleben und Kontakte mit bekannten peruanischen Organisationen, Gruppierungen und Familien zu pflegen.

Zunächst erklärte Ludwig Schock in seinen Ausführungen einiges zum Land, das durch extreme Höhenlagen geprägt ist, anhand von Kartenmaterial. Die Filme beschäftigten sich dann mit den Menschen, den Indios, die zum großen Teil sehr bescheiden leben und die vielfach um ihr Überleben kämpfen  müssen. Noch in großen Höhen von 3500 bis  4000 Metern liegen Siedlungen, in denen Gemüsebau und Tierzucht betrieben werden. Natürlich gibt es auch modere größere Städte. In deren Elendsvierteln herrschen bittere Armut und äußerst harte Lebensbedingungen. Die katholische Kirche versucht sich besonders um die Ärmsten zu kümmern und ihnen Halt und Perspektive zu geben. In Gottesdiensten in einfachen Kirchen, in Waisenhäuser, in Krankenhäusern und in Behindertenheimen nimmt man sich vor allen Dingen auch der sozial Benachteiligten an. Doch die Menschen sind auch fröhlich und feiern  gerne. In farbenprächtigen Prozessionen und bei riesigen Festen gedenken sie ihrer Vorfahren, den Inkas und auch an das unrühmliche brutale Auftreten der spanischen Eroberer in ihrem Land.

Ludwig Schock zeigte auch viele Bilder des zum großen Teil sehr kargen Landes mit steilen Bergen, Schluchten und Seen, auf denen die Menschen auf schwimmenden Inseln leben. Diese  Inseln befinden sich im Titicacasee. Die bekannten Naskalinien, bestehend aus riesigen Figurendarstellungen, nahm der Filmer aus der Luft auf.